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Traumasensible Begleitung

Wenn Erlebtes im Körper weiterwirkt

Belastende Erfahrungen liegen manchmal weit zurück – und können dennoch im Körper und im emotionalen Erleben nachwirken. Nicht alles, was erlebt wurde, muss ausführlich erzählt werden, um achtsam damit arbeiten zu können.

Wenn der Körper weiterhin schützen will

Ihre Reaktionen sind kein persönliches Versagen

Nach belastenden oder überwältigenden Erfahrungen kann der Körper in erhöhter Wachsamkeit bleiben. Innere Unruhe, Rückzug, Erstarrung oder das Gefühl, ständig auf der Hut sein zu müssen, können Ausdruck eines Nervensystems sein, das weiterhin versucht, Sie zu schützen.

Es geht nicht darum, diese Reaktionen einfach wegzumachen. Der Körper braucht neue, behutsame Erfahrungen von Sicherheit und Regulation.

TCM als Grundlage der Begleitung

Den freien Fluss des Qi wieder unterstützen

In der Chinesischen Medizin werden Körper und Emotionen seit jeher als miteinander verbunden betrachtet. Nach ihrem Verständnis ist ein freier und harmonischer Fluss des Qi eine wichtige Voraussetzung für körperliches und emotionales Wohlbefinden.

Belastende oder überwältigende Erfahrungen können diesen Fluss beeinträchtigen und zu Stagnationen oder Blockaden führen. Diese können sich sowohl im emotionalen Erleben als auch in körperlicher Anspannung, verändertem Schlaf, Erschöpfung oder anderen körperlichen Signalen zeigen.

Akupunktur und weitere körperorientierte Methoden der TCM können dabei unterstützen, Blockaden zu lösen, den freien Fluss des Qi anzuregen und dem Körper neue Erfahrungen von Regulation und Sicherheit zu ermöglichen. Dabei muss nicht das ausführliche Erzählen des Erlebten im Mittelpunkt stehen.

Aktuelle Erkenntnisse aus der Neurologie helfen, die Schutzreaktionen des Nervensystems besser zu verstehen. Je nach Anliegen ergänze ich die Behandlung durch Hypnose, Ego-State-Arbeit, Neurologische Integration und EMDR-orientierte Methoden.

Sicherheit, Selbstbestimmung und das eigene Tempo

Sie entscheiden, was Raum bekommen darf

Zu Beginn steht deshalb nicht die belastende Erfahrung selbst im Vordergrund. Wir richten den Blick zunächst auf das, was Ihnen im gegenwärtigen Moment Stabilität gibt.

Sie müssen nichts beweisen, nichts vollständig erzählen und keine Erinnerung erneut durchleben. Veränderung darf dort beginnen, wo Sie gerade stehen.

Meine traumasensible Begleitung ist körper- und ressourcenorientiert. Sie ersetzt keine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn Sie es wünschen, ist eine Zusammenarbeit mit behandelnden Fachpersonen möglich.

Ihr nächster Schritt

Ein erstes Gespräch schafft Orientierung

Gemeinsam klären wir, ob meine Begleitung für Ihre gegenwärtige Situation passend ist.

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